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Brandschutz, Rauchmelder und Feuerlöscher Community

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Rauchmelder/Gasmelder

Warum Rauchmelder?

Wer zu spät aufwacht, den bestraft der Tod. Denn Brandtote sind fast immer Rauchtote - und Rauch tötet leise, schnell und heimtückisch! Im privaten Bereich lässt die Aufmerksamkeit der Menschen nach, zudem ist ihr Geruchssinn im Schlaf nicht aktiv. Beginnende Brände können somit nicht wahrgenommen werden, so dass bereits wenige Atemzüge zur Bewußtlosigkeit oder gar zum Erstickungstod führen können.

Nur technische Einrichtungen wie Rauchmelder können also jederzeit einen Brand rechtzeitig erkennen.

Die bei dem Brand von Mobiliar, Baustoffen und haustechnischen Bestandteilen entstehenden Rauchgase sind oft sehr giftig. Während die gefährlichsten, da nicht riechbaren, schmeckbaren oder sichtbaren Atemgifte zu innerem Ersticken führen, vesetzen Ätz- und Reizgase Mensch und Tier in einen hilflosen Zustand, der es ihnen unmöglich macht, sich in Sicherheit zu bringen und so indirekt zu ihrem Tod führt.

Doch selbst bei einer Rettung sind Spätfolgen nicht auszuschließen. Neben Verbrennungen und Hautverätzungen führen die Brandgase ab einer bestimmten Konzentration im Extremfall zu Teillähmung, Schädigung von Augen, Nieren, Leber, Nerven oder Lunge.

Durch die Installation von Rauchmeldern können Sie diese Gefahr jedoch wirkungsvoll verringern. Informieren Sie sich nachfolgend über die Funktion, die Montage und den Betrieb von Rauchmeldern.

Funktionsweise

Im Jahr sterben rund 500 Menschen bei Bränden in ihren eigenen vier Wänden. Ein Rauchmelder könnte, durch ein Alarmsignal, frühzeitig vor einem Brand warnen. Herkömmliche 9V-Rauchmelder aus dem deutschen Fachhandel funktionieren nach dem optischen Prinzip. Diese optischen Rauchmelder reagieren vor allem auf kalten Rauch, der sich bildet bevor ein Feuer ausgebrochen ist. Hierbei werden die regelmäßig ausgestrahlten Lichtstrahlen, aus der Messkammer im Rauchmelder, nicht auf die Fotolinse im Gerät treffen. Sollten aber Rauchpartikel auf die Lichtstrahlen treffen, werden diese zerstreut und treffen nun auf die Fotolinse des Rauchmelders. Aufgrund des erkannten Rauches wird nun ein lauter Alarmton vom Rauchmelder ausgelöst. Rauchmelder werden üblicherweise mit einer Langzeitbatterie betrieben und sind unabhängig vom Stromkreis. 30 Tage vor der vollständigen Entladung der Batterie, wird ein Alarmsignal dies ankündigen.

Montage und Betrieb

In manchen Deutschen Bundesländern gibt es schon eine Rauchmelderpflicht. Auch in den übrigen Bundesländern sollte ein Rauchmelder in jedem Haus installiert werden. Zu erwerben sind sie im Baumarkt oder Fachhandel. Es gibt Rauchmelder die mit Batterien betrieben sind oder mit einer Spannung von 230V versorgt werden. Rauchmelder sollten an einer Decke installiert werden, da Rauch nach oben steigt und der Rauchmelder so Brände schneller bemerken und die Bewohner schneller über einen Brand informiert werden. Im Lieferumfang des Gerätes sind die Utensilien zum Anbringen enthalten. Mittels einer Montageplatte werden die Rauchmelder mit Dübeln oder Schrauben an der Decke montiert. Wenn Sie eine Holzdecke haben, können Sie die Montageplatte direkt an den Balken anbohren, andernfalls müssten Sie die Bohrlöcher vorher anzeichnen und vorbohren. Nun wird die Batterie eingesetzt und der Rauchmelder kann auf die vorbereitete Position aufgesetzt werden. Seit 2003 gibt es die DIN 14676, diese sollte beim Einbau beachtet werden.

Funk Rauchmelder zum optimalen Schutz

Laut Aussage der Feuerwehr könnten jährlich hunderte von Menschenleben gerettet werden, würden in jedem Haus und jeder Wohnung Rauchmelder montiert sein. Denn die meisten Menschen sterben durch Rauchvergiftungen, die durch Schwelbrände entstehen. Rauchmelder geben, sobald sie den Rauch wahrnehmen ein akustisches Signal von sich. Noch besser sind Funk Rauchmelder. Die Funk Rauchmelder kommunizieren untereinander. Gelangt z.B. in die Messkammern eines dieser Funk Rauchmelder zu viel Rauch, dann löst dieser Funk Rauchmelder einen Alarm aus und gleichzeitig werden auch alle anderen Funk Rauchmelder in dem Gebäude aktiv und lösen einen Alarm aus. Die Bewohner wissen sofort, wo sich der Brandherd befindet, denn der Funk Rauchmelder, der sich im Raum des Brandes befindet, klingt anders. Deshalb sind Funk Rauchmelder in großen Häusern und Wohnanlagen empfehlenswert. Normale Rauchmelder lösen nur einen Alarm aus und zwar wenn in dem Zimmer, in dem sie montiert sind, ein Brand ausbricht. Zwar muss der Ton eines Rauchmelders mindestens 85 Dezibel laut sein, aber in Zimmern und Wohnungen, die etwas weiter entfernt liegen, kann der Alarm überhört werden. Bei dem Funk Rauchmelder kann so etwas nicht passieren, da sie alle gleichzeitig, egal wo sie hängen, den Alarm auslösen und es dementsprechend laut ist. Zu hören sind die Funk Rauchmelder noch in einer Entfernung von bis zu 100 Metern. Einige Hersteller bieten Funk Rauchmelder an, die bereits mit der Feuerwehr verbunden sind. Sobald die optische Messkammer eines der Funk Rauchmelder Rauchpartikel wahrnimmt und den Alarm auslöst, ertönen nicht nur alle anderen Funk Rauchmelder, sondern die Feuerwehrzentrale oder die Polizei erhält eine Information und kann sofort ausrücken. Optimal sind diese Funk Rauchmelder für Firmen und auch für große Wohnanlagen. In den USA sind diese Funk Rauchmelder, die mit der Polizei oder Feuerwehr verbunden sind, bereits seit 30 Jahren Pflicht und seitdem sind Todesfälle, die durch Rauchvergiftungen entstanden um über 40 Prozent gesunken. In Schweden, wo ebenfalls die Pflicht zu Installation von Funk Rauchmeldern besteht, sank die Todeszahl sogar um über 50 Prozent.

Gasmelder retten Leben

Gasmelder sollten überall installiert werden, wo Gas genutzt wird. Ob im Haus, Boot oder im Wohnwagen. CO (Kohlenmonoxid) ist ein lebensgefährliches Gas für Mensch und Tier und kommt unsichtbar und geruchslos aus defekten Gaskaminen oder Heizungen, was in Verbindung mit feuer zu Explosionen führen kann. Außerdem ist dieses Gas lebensgefährlich für Mensch und Tier. Gasmelder warnen schon bei kleinen mengen von Kohlenmonoxid und können so eine Katastrophe vorbeugen.